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Die starke Farbigkeit ist typisch für Max Weilers Werke der späten 1980er Jahre. Im Gemälde "Zwei einsame Bäume" dominieren die Farben Rot und Gelb sowie Blautöne das Geschehen. In der oberen Bildhälfte entdeckt der Betrachter auf der linken Seite eine rostrote Fläche, die – umso weiter man in die Bildmitte blickt – von einer grüngelben Fläche abgelöst wird. Rechts ist eine dunkelblaue, teilweise schwarz wirkende Farbinsel zu sehen, die eine kleine, hellgrüne Fläche mit sich trägt. In der unteren Hälfte befindet sich eine dunkelrote Farbebene, die mit hellroten sowie violetten Farbelementen durchzogen ist. Zwei Bäume, die sich vom Farbkörper abheben und als autonome Elemente wahrgenommen werden, sind ebenfalls zu erkennen. Die verwendeten, teilweise überlappenden Farben erzeugen ein variierendes Zusammenspiel mit explosionsartigen Ausbrüchen. Es herrscht Bewegung, der Betrachter vermag zu glauben, dass die Farbinseln sich stetig weiter ausbreiten und noch tiefer ineinander verschmelzen. Je genauer sich der Blick auf die einzelnen Farben richtet, desto vielfältiger und intensiver wirken sie. Dieses Gemälde bietet einen Einblick in Weilers Wahrnehmung und entfacht den Dialog zwischen Mensch und Natur auf eine neue Art und Weise.