Sabine Wiedenhofer

1974 Wien

Die Kunst von Sabine Wiedenhofer ist das Resultat der Vereinigung mannigfaltiger visueller Elemente und Materialien. Sie arbeitet mit Fotografie, Malerei, Skulptur, Glas und Metall und verbindet verschiedene Elemente. um immer komplexere Bilder hervorzubringen. Ihre Kreativität entsteht aus intensiven Experimenten mit dem Material und seinen Lichteffekten, mit Farbe, Dimensionen und ihrer Platzierung in der Gesamtstruktur. In ihren innovativen Arbeiten verbindet sie diverse Bildsprachen und Ausdrucksformen mit einer originellen Behandlung der Bildoberfläche ebenso wie bei der Interaktion mit dem Betrachter.

Die dreidimensionalen Kreationen, Raum, Leere und Licht sind wie Instrumente, auf denen sie mit dem Gegensatz zwischen Gleichgewicht und Instabilität spielt. Ihre Arbeit erweitert unsere Wahrnehmung der dunklen, unsichtbaren Seite der Wirklichkeit, mit metaphysischen und mystischen Bezügen lotet sie den unsichtbaren Abgrund jenseits des Todes aus.

Sie verwendet keine high-tech Apparaturen, die Komplexität rührt von der sorgfältigen Behandlung des Materials und der akribischen Planung her, die trotz der scheinbaren Simplizität unendlich komplex ist.

Neben ihrer Arbeit als Malerin und visuelle Künstlerin hat Sabine Wiedenhofer eine Reihe von skulpturalen Objekten produziert. Mehrere Aspekte ihrer Kreativität sind hier verbunden. Es gibt Werke, bei denen es schwierig ist zu benennen, um welche Kategorie es sich handelt, Malerei oder Skulptur, wie im Fall ihrer Light Boxes. Sie sind dazu bestimmt, an der Wand zu hängen, dennoch beinhalten sie die dritte Dimension und das Licht ihrer integrierten Leuchtkörper.

2017 nahm Sabine Wiedenhofer mit Ihrem eindrucksvollen skulpturalen Werk TriBeCa aus Murano-Glas an GLASSTRESS bei der Biennale in Venedig teil.