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Oskar Kokoschka wurde am 1. März 1886 in Pöchlarn an der Donau geboren. Der Künstler gehört neben Zeitgenossen wie etwa Egon Schiele, zu den Avantgardisten des österreichischen Expressionismus. Seine Kreativität floss nicht nur in seine Malerei, sondern brachte auch Gedichte und Theaterstücke hervor. Der talentierte Künstler war bereits als Student für die Wiener Werkstätte tätig und erhielt später auch eine Professur an der Akademie in Dresden sowie in Prag. Seine Beziehung mit Alma Mahler galt als Inspirationsquelle für zahlreiche seiner Werke. Er unternahm zeitlebens zahlreiche Reisen, die sich in seinem Werk in den vielen Stadt- und Landschaftsdarstellungen widerspiegeln. Ein bedeutender Meilenstein in seiner Laufbahn war die 1953 gegründete „Schule des Sehens“, die Internationale Sommerakademie der Bildenden Künste in Salzburg. Das Blumenmotiv fand zeitlebens immer wieder Einzug in Kokoschkas Schaffen, ein starker Kontrast zu den Schattenseiten des Krieges. Als Symbol des Lebens und der Schönheit malt sich der Künstler sein Paradies, das er durch die erlebten Weltkriege auf Erden zu suchen vermochte. Die pure Farbe, in vollem Glanz und Leuchtkraft, spielt in seiner Aquarellmalerei Ende der 1960er Jahre eine bedeutende Rolle. Ein expressiver Pinselstrich, intensive Farbwahl und eine dynamische Komposition, deren Geschlossenheit durch einzelne Blätter und Stängel gebrochen wird und so Spannung aufbaut, dominieren sein Werk „Blumen“. Kokoschka löst die Blumen aus dem räumlichen Kontext, er setzt sie frei und spontan auf den Untergrund, durch den sie in all ihrer Schönheit hervorstrahlen. Das stimulierende Blumenarrangement leuchtet in einem Feuerwerk der Farben. Rot, Rosa, Blau- und Grüntöne, durchsetzt von kräftigem Gelb gestalten das Aquarell lebendig. Die freie, dynamische Führung der Hand erlaubt es Oskar Kokoschka, die Blüten und Stängel expressiv und spontan auf das Papier zu bringen, treffsicher verewigt er das Pflanzenparadies in seinem Nonplusultra. Die Schönheit der Natur, in all ihrer ästhetischen Pracht und Wildnis, ist hier eingefangen und zieht den Betrachter in ihren Bann